aktuelles aus dem Verein

Liebe Freunde der kreaktiven Freizeit,

 

an den MalDi 15. Und 22. März wollen wir die Themen „Lasieren und Lavieren“ in Angriff nehmen.

 

Zur theoretischen Einstimmung habe ich Wikipedia befragt:

 

Lasurtechnik 

 

Echte Lasuren findet man hier nur im Aquarell, der Temperatechnik und besonders in der Ölmalerei, weil dazu absolut transparente Farben benötigt werden. In letzterem Fall verhält sich die lasierende Schicht (nach der Trocknung des Untergrundes) ähnlich wie eine darübergelegte farbige dünne Glasplatte – die entstehende Farbmischung ist im Idealfall additiv, es können zudem auch hologrammähnliche Effekte entstehen. Die einzige wirklich transparente „Farbe“ z. B. in der Acryltechnik ist dagegen eine transparent-farblose Paste. 

Acryl-Lasuren können lediglich erreicht werden, indem die Farbe den Untergrund nur teilweise überdeckt (Scheinlasur). Hier wird die Farbe (Farbpigmente mit Bindemittel) mit einem Lösemittel, zum Beispiel Wasser, stark verdünnt auf den Malgrund (Leinwand, Papier, Tapete) aufgetragen. Diese Schicht muss gut durchgetrocknet sein, bevor eine weitere aufgetragen wird. Die jeweils darunter liegende Farbschicht scheint dann durch die obere hindurch. Es können beliebig viele Schichten aufgetragen werden. Wird immer die gleiche Farbe verwendet, entstehen je nach Auftrag unterschiedliche Hell-Dunkel-Elemente. Der Farbton wird intensiver. Bei einem Auftrag unterschiedlicher Farben entstehen neue Farbtöne.

 

Lavierung

 

Lavierung, auch Lavur (von ital. lavare ‚waschen, wischen‘, vergl. Lavoir ‚Waschschüssel‘) ist eine Maltechnik, bei der Farbe in einer sehr dünnen Konsistenz aufgebracht wird. Dadurch erreicht man eine durchscheinende Farbfläche. Lavieren bezieht sich primär auf einen hohen Anteil wässriger und anderer leichtflüchtiger Lösungsmittel bei geringem Bindemittelanteil. Dieselbe Technik in filmbildenden Schichten (Öl, Tempera) ist das Lasieren.

Angewendet wird Lavur in der Aquarellmalerei, um weiche Übergänge zu erreichen. Hierbei werden die Farben verdünnt und mit dem feuchten Pinsel aufgetragen. Aufgrund der schnellen Malweise des Aquarells, bei dem die Farbe nicht zwischentrocknet, ist die ganze Aquarelltechnik (von ital./lat. aqua „Wasser“) als Lavurtechnik zu sehen. Trotzdem sind Grade zwischen eher trockener und extremer Nass-in-Nass-Technik möglich.

Die bei Pigmenten die Lasierfähigkeit (also der nicht-deckende Auftrag) ist eine der wichtigsten Eigenschaften: Sie entscheidet, ob das Pigment für Lavierungen tauglich ist. Farbstoffe sind im Allgemeinen gut lasurfähig. Daneben muss ein lavurfähiges Farbmittel aber auch in hoher Verdünnung noch gleichmäßigen Farbauftrag bieten: Etliche Pigmente neigen gerade bei hohem Anteil wässriger Lösungsmittel zu unangenehm fleckigem Erscheinungsbild. Daher ist die Farbmittelpalette für die Aquarellmalerei stark eingeschränkt. 

 

Jetzt kennt ihr die Theorie, die Praxis ist noch viel spannender.

 

Wir brauchen dafür

  •          Malunterlage aus Papier, Karton, Leinwand
  •          Lasier-/lavierfähige Aquarell-/Acrylfarben
  •          Weiche Lasier-/Lavierpinsel
  •          Experimentierfreude

 

Ich bringe Impasto-Gel für die Acrylmaler mit. Also dann bis zum MalDi am 15. März.

 

Kreaktive Grüße

Klaus